Unsere neuen Referendare Teil 3: Frau Mertke
![]() |
| v.l. Ida C., Frau Mertke und Lina S. |
Könnten Sie sich kurz vorstellen?
Ich bin Carla Mertke und seit November an dieser Schule als Lehrkraft für Musik und Latein tätig. Vorher habe ich viel Musik gemacht, in Orchestern gespielt und verschiedene berufliche Wege ausprobiert. Irgendwann habe ich gemerkt, dass mir die Arbeit mit jungen Menschen liegt und dass Schule ein Ort ist, an dem ich meine Fächer und Interessen gut einbringen kann.
Wie erleben Sie Ihre Zeit an unserer Schule?
Sehr positiv. Die Schülerinnen und Schüler wirken offen, interessiert und gehen gut auf Gespräche ein. Auch das Kollegium hat mich freundlich aufgenommen und unterstützt mich sehr, was gerade am Anfang enorm hilft, da vieles neu und herausfordernd ist.
Was gefällt Ihnen besonders am Unterricht?
Am schönsten finde ich, wenn echter Austausch entsteht und Lernende nicht nur lernen, weil sie müssen, sondern weil sie wirklich neugierig werden. Ich versuche, Inhalte so zu vermitteln, dass sie etwas mit dem Leben der Schülerinnen und Schüler zu tun haben und nicht nur im Lehrbuch stehen.
Welche Herausforderungen gibt es im Schulalltag?
Lautstärke und Unruhe sind definitiv ein Thema, besonders in jüngeren Klassen. Außerdem ist es anspruchsvoll, den Unterricht so zu gestalten, dass alle mitkommen – sowohl die Starken als auch diejenigen, die mehr Unterstützung brauchen.
Was war Ihr schönstes Erlebnis bisher?
Der Tag der offenen Tür. Dort habe ich die Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal erlebt und war beeindruckt, wie offen und freundlich sie auf mich zugegangen sind. Das hat mir den Einstieg sehr erleichtert.
Wie gehen Sie damit um, wenn etwas nicht klappt?
Ich versuche, ruhig zu bleiben und es nicht persönlich zu nehmen. Danach reflektiere ich die Stunde: Was lief gut, wo hakte es und was kann ich beim nächsten Mal anders machen? Das gehört zum Lernen als Lehrkraft dazu.
Welche Eigenschaften braucht eine gute Lehrkraft?
Kreativität, um Unterricht abwechslungsreich zu gestalten, gute Planung für strukturiertes Arbeiten und Gelassenheit, um schwierige Situationen nicht persönlich zu nehmen. Eine positive Grundhaltung hilft ebenfalls sehr.
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Ich mache Karate, weil es mich körperlich fordert und mir hilft, den Kopf frei zu bekommen. Außerdem backe ich gern, gehe spazieren und mache natürlich weiterhin Musik.
Haben Sie Tipps für Schülerinnen und Schüler?
Probleme sollten offen angesprochen werden, am besten direkt mit der Lehrkraft. Wenn das nicht möglich ist, gibt es Schulsozialarbeiter oder andere Ansprechpersonen. Kommunikation erleichtert vieles im Schulalltag.
Was wünschen Sie sich für Ihre Zeit an der Schule?
Einen guten, vertrauensvollen Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern und viele humorvolle Momente. Ich hoffe, dass man gerne miteinander arbeitet.
Nutzen Sie soziale Medien?
Nur WhatsApp. Zu anderen Plattformen habe ich nie richtig Zugang gefunden und bevorzuge persönlichen Austausch, da man dort Missverständnisse besser vermeiden kann.
Welche Musik spielen Sie?
Ich spiele Bratsche und Klavier, hauptsächlich klassische Musik von Barock bis Romantik. Momentan pausiere ich das Orchester etwas wegen der Arbeit an der Schule.
Verfolgen Sie Sport?
Nicht aktiv, aber ich unterstütze meinen Freund, der an Judo-Wettkämpfen teilnimmt.
Viele Dank für das Interview!
Das Interview führten Lina S. und Ida C.

.jpeg)

Kommentare
Kommentar veröffentlichen