ISM 2026: Ein Paradies für Naschkatzen und Trend-Checker

ISM 2026: Ein Paradies für Naschkatzen und Trend-Checker 🍫🎉

Letzte Woche war es wieder so weit: Die ISM in Köln, die weltweit größte Fachmesse für Süßigkeiten und Snacks, öffnete vom 1. bis 4. Februar ihre Tore. Unsere Schülerzeitung ist fast jedes Jahr vor Ort, um für euch auszuchecken, was wir demnächst in den Pausen snacken oder trinken werden. Mit rund 1.600 Ausstellern aus über 70 Ländern und fast 38.000 Besuchern war die Messe dieses Jahr ein riesiges Erlebnis voller Zucker, Farben und Innovationen.

Bekannte Marken im Check: Was gibt es Neues?

Jeder von uns hat seine Favoriten im Rucksack. Wir haben bei den großen Playern mal genauer hingeschaut:

  • Capri-Sun: Der Klassiker mit dem (manchmal störrischen) Strohhalm wird mutig! Neu sind saure Gummibärchen direkt von Capri-Sun. Außerdem setzen sie jetzt verstärkt auf recycelbare Verpackungen.

  • Hitschies: Hier wird es auf TikTok sicher bald knallen. Die neuen blauen, sauren Brizzle Balls ergänzen das bunte Sortiment. Besonders cool: Viele der neuen Sorten sind mittlerweile vegan.


  • Reese’s: Der US-Kult war mit seinem Maskottchen vor Ort (wir haben natürlich ein Foto gemacht!). Neben den Peanut Butter Cups gibt es nun immer mehr Minis und „Pieces“ – perfekt für alle, die die Kombi aus Schokolade und Erdnussbutter lieben.

  • Influencer-Brands: Letztes Jahr haben wir die Stände von HeyMoritz (HEYYY Gums) und CrispyRob (ROBS) bewundert. Dieses Jahr war es beeindruckend zu sehen, wie sehr diese Firmen gewachsen sind. Moritz selbst war sogar vor Ort, und sein Team hat uns freundlich empfangen!


Exotische Entdeckungen und Technik-Trends

Die ISM ist nicht nur zum Essen da, sondern auch zum Staunen. Ein echtes Highlight waren die viralen Früchtekuchen, die aussehen wie echte Zitronen oder Äpfel, aber im Inneren aus feiner Creme und Biskuit bestehen. Hier zeigt sich: Das Auge isst definitiv mit!

Auch gesundheitlich tut sich was. Wir haben auf der „Expert Stage“ einen Vortrag über Brazzein gehört. Das ist ein Protein, das extrem süß schmeckt, aber kaum Kalorien hat. Leider durften wir es noch nicht probieren, da die Proben in Deutschland noch nicht zugelassen waren – aber es könnte die Zukunft des zuckerfreien Naschens sein!

Apropos Zukunft: Wir haben Roy Oostweegel von der kanadischen Marke Berrico getroffen. Sie stellen Fruchtgummis aus echtem Saft und mit weniger Zucker her. Ein tolles Beispiel dafür, dass Snacks auch „bessere“ Inhaltsstoffe haben können.

Von der Bohne zur Tafel: Fairtrade und Nachhaltigkeit

Ein Messebesuch macht auch nachdenklich. Bei Ritter Sport lernten wir an einer riesigen Kakaobohne, wie viel Arbeit in einer einzigen 100-Gramm-Tafel steckt. Die Bohnen müssen geerntet, fermentiert und getrocknet werden, bevor sie ihr Aroma entfalten.

Dabei ist das Fairtrade-Siegel wichtiger denn je. Es garantiert:

  1. Faire Löhne für die Bauern.

  2. Das Verbot von Kinderarbeit.

  3. Besseren Schutz für die Umwelt.

    Wer beim Naschen auf Fairness achtet, hat heute zum Glück viel mehr Auswahl als früher. Viele Hersteller nutzen mittlerweile Fairtrade-Kakao, um die Welt ein kleines Stück süßer – und gerechter – zu machen.

Unser Fazit

Die ISM 2026 war wieder einmal ein echtes Highlight. Von sauren Bällen über High-Tech-Süßstoffe bis hin zu faire Schokolade war alles dabei. Wir sind gespannt, wann die Trends bei uns im Schulkiosk landen!

Ein Bericht von Leonie, Yike, Lina, Ida, Ricardo und Tristan









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