Nikotin an unserer Schule – Was zeigt die Umfrage?

 Nikotin an unserer Schule – Was zeigt die Umfrage?

Dass Rauchen ungesund ist, lernen wir gefühlt schon im Kindergarten. Besonders für uns Jugendliche ist Rauchen gefährlich, da sich unser Körper und das Gehirn noch mitten in der Entwicklung befinden. Trotzdem sieht man auch an unserer Schule rauchende Schüler. Doch warum greifen so viele in unserem Alter überhaupt zur Zigarette oder zur Vape?

Die Gründe sind so vielfältig wie wir selbst: Oft ist es schlichte Neugier, der klassische Gruppenzwang oder einfach der Wunsch, dazuzugehören. Aber auch Stress, Leistungsdruck in der Schule oder private Probleme führen dazu, dass Jugendliche zur Zigarette greifen, um sich einen kurzen Moment der Entspannung zu ergaunern. Häufig spielen dabei auch ältere Freunde eine Rolle, die den Jüngeren die Produkte überhaupt erst besorgen und sie so beeinflussen.

Nikotin besitzt ein extrem hohes Suchtpotenzial – wer einmal festsitzt, kommt so schnell nicht wieder los, besonders in jungen Jahren. Die gesundheitlichen Folgen lassen meist nicht lange auf sich warten:

  • Der Körper streikt: Rauchen schädigt die Lunge, das Herz und den Kreislauf. Husten, Kurzatmigkeit und eine sinkende Ausdauer beim Sport sind die ersten Warnsignale.

  • Langzeitschäden: Wer früh anfängt, erhöht sein Risiko für spätere schwere Krankheiten wie Krebs oder chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen drastisch.

  • Die Gehirnentwicklung leidet: Oft bleibt es nicht beim Nikotin; manche Jugendliche kommen so auch mit Alkohol oder illegalen Drogen in Kontakt. Diese können die Konzentration massiv verschlechtern und bleibende Schäden im Gehirn anrichten.

Neben der Gesundheit leidet aber vor allem eins: das Portemonnaie. Rauchen ist ein absoluter Geldfresser. Wer regelmäßig raucht, jagt jeden Monat eine ordentliche Summe durch die Lunge. Auf das Jahr hochgerechnet kommt da ein kleiner Schatz zusammen! Geld, das wir Jugendliche viel besser für Hobbys, neue Klamotten oder Freizeitaktivitäten nutzen könnten.

Die große Schulumfrage in der Mittelstufe

Um herauszufinden, wie es um den Nikotinkonsum an unserer eigenen Schule wirklich steht, haben wir eine anonyme Umfrage in den Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 durchgeführt, bei der wir mehr als 300 Schüler und Schülerinnen befragt haben. Die Ergebnisse zeigen einen ganz klaren und erschreckenden Trend: Je älter die Schüler werden, desto alltäglicher wird das Nikotin.

Hier sind die offiziellen Umfrageergebnisse im Überblick:



In der 8. Klasse hat bereits jeder Dritte schon einmal experimentiert. Bis zur 10. Klasse steigt diese Zahl an, sodass die Mehrheit (51 %) bereits erste Erfahrungen mit Nikotin gesammelt hat.

 Während in der 8. Klasse nur etwa jeder Zehnte regelmäßig zur Nikotinquelle greift , ist es in der 10. Klasse bereits jeder dritte Schüler (33 %)!

Fazit:

Die Umfrage beweist, dass Nikotin an unserer Schule kein Randproblem ist, sondern mit steigendem Alter zu einer echten Gefahr für unsere Gesundheit und Zukunft wird.

Was können wir tun? Der wichtigste Schritt ist, über die Gefahren Bescheid zu wissen und sich nicht vom Gruppenzwang mitreißen zu lassen. Wer merkt, dass der Druck zu groß wird oder man bereits tief in der Gewohnheit drinsteckt, sollte keine Angst haben, sich rechtzeitig Hilfe zu suchen – sei es bei Klassenlehrern, der Schulsozialarbeit, den Eltern oder Beratungsstellen. Nur so können wir am Ende gesunde und vor allem eigenständige Entscheidungen für unsere eigene Zukunft treffen.

Ein Beitrag von Melina Lübbe🦔 , Amy Fuchs🦊 und Moritz Wall🐳

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