GSK Skifahrt 2026 – Matrei in Osttirol
Skifahrt 2026 – Matrei in Osttirol
Wie jedes Jahr fand für die EF und Q1 wieder die Skifahrt nach Matrei in Osttirol statt.
Am 23. Januar um 20:30 Uhr verließ der vollbeladene Reisebus den Parkplatz der Gesamtschule Kürten. Die Stimmung war gut und alle hofften auf etwas Schlaf in der Nacht. Der Bus fuhr Richtung Süden. Mehrmals hielten wir nachts an, was das Schlafen nicht gerade leichter machte. Gegen 7 Uhr kamen wir am Hotel Hohe Tauern in Matrei an, konnten jedoch noch nicht hinein. Wir warteten etwa 30 Minuten in der Kälte, bevor wir das Hotel betreten durften. Unsere Koffer wurden zunächst in einer kleinen Holzhütte zwischengelagert. Anschließend gingen wir frühstücken, danach direkt zum Skiverleih.
Nachdem alles ausgeliehen war, ging es zurück zum Hotel, um uns umzuziehen – denn nach der schlaflosen Nacht gab es keine Zeit für Erholung. Gegen 10:30 Uhr waren alle pistenbereit und wir fuhren mit dem Reisebus Richtung Kals. Dort wurde die Gruppe geteilt: Die Fortgeschrittenen fuhren direkt hoch auf den Berg, während die Anfänger zunächst die Basics des Skifahrens lernten.
Zum Mittagessen sponserte Frau Koch für alle ein Skiwasser und eine Suppe auf der Hütte. Danach fuhren alle in ihren Gruppen weiter Ski. Die Fortgeschrittenen nahmen später die Talabfahrt zurück nach Matrei, die Anfänger fuhren mit dem Bus. Anschließend brachten wir die Ski ins Depot und kehrten ins Hotel zurück, wo wir endlich unsere Zimmer beziehen durften. Abends gab es Schnitzel zum Essen. Nach einer kurzen Verdauungspause folgte eine Nachbesprechung, bevor alle recht früh schlafen gingen.
Am Samstagmorgen begann der Tag direkt mit einem Schock: Die österreichische Polizei stand mit einem „Fahndungsfoto“ vor der Tür und suchte einige Jungs, die wohl die ganze Nacht durchgefeiert hatten. Am Ende stellte sich jedoch heraus, dass diese zu einer anderen Gruppe gehörten. Danach begann ein ganz normaler Skitag auf einem neuen Berg, auf dem von nun an jeder weitere Tag startete. Zu einem normalen Skitag gehörten auch die Aufwärmübungen von Frau Koch und Herrn Neidhart. Alle Skifahrer wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt, die jeweils von ein bis zwei Begleitpersonen betreut wurden. Das Mittagessen nahmen wir ab jetzt in einer Bergstation ein, die zu unserem Skiverleih gehörte.
Am dritten und vierten Tag wurde außerdem Eisstockschießen angeboten, was sehr viel Spaß machte. Der vierte Tag war ein entspannter Skitag, allerdings wurden inzwischen einige Fahrer krank. Das Wetter blieb weiterhin gut. An diesem Tag wagten sich die Anfänger sogar an die schwarze Piste heran. Unsere begleitenden Skilehrer waren alle sehr gute Skifahrer, was das Lernen deutlich erleichterte.
Gegen 15:30 Uhr ging es zurück ins Tal nach Matrei, danach begann die Freizeit bis zum Abendessen. Die ersten beiden Tage brachten nicht besonders gutes Wetter, doch das sollte sich bald ändern. Am dritten Tag wurden wir mit klarem Himmel und Sonne belohnt. Diesen Tag nutzten wir besonders aus, und die Anfänger machten große Fortschritte – sodass nun auch regelmäßig rote Pisten gefahren wurden.
Am fünften Tag war das Wetter leider wieder schlechter, doch das hielt niemanden auf. Die Anfänger fuhren zum ersten Mal die Talabfahrt bis nach Matrei hinunter. Den Kranken wurde später stolz berichtet, welche Fortschritte gemacht wurden. An diesem Abend gab es außerdem ein gemeinsames „Blinddate“-Spiel mit der anderen Skigruppe, bei dem viele zuschauten. Zusätzlich war Champions-League-Spieltag, und in einigen Zimmern wurde lautstark die eigene Mannschaft angefeuert.
Es folgte ein weiterer Skitag bei gutem Wetter, obwohl inzwischen über zehn Personen krank waren. Trotzdem wurden noch einige coole Videos gedreht. Am Abend fand der „Bunte Abend“ statt. Es wurden Gruppen gebildet, die jeweils ein Thema vorbereiten und präsentieren mussten, zum Beispiel eine Quizshow, eine Talkshow oder eine Tierdokumentation. Das war wirklich ein lustiger und abwechslungsreicher Abend.
Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen: Tschüss Matrei, bis nächstes Jahr! Um 8:30 Uhr begann die Rückfahrt. Der Start war allerdings etwas spektakulär – unsere Busfahrerin Sandra fuhr gegen eine Mautstation und kommentierte das mit einem lauten Spruch. Trotz dieses kleinen Zwischenfalls war sie sehr sympathisch. Kurz hinter München gab es jedoch einen Busfahrerwechsel.
Während der Weiterfahrt schauten einige Bundesliga-Spiele im Bus, um sich die Zeit zu vertreiben. Gegen 20 Uhr kamen wir schließlich wieder an der Gesamtschule Kürten an und verabschiedeten uns voneinander.
Es hieß: Bis nächstes Jahr, Matrei – dann mit den jetzigen Zehnern.
Ein Bericht von Ricardo und Tristan, Fotos von Herrn Weber









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