"Crashkurs" an der GSK

Crashkurs an der GSK


“Habt ihr schon einmal die vielen Kreuze am Straßenrand gesehen?” 

Genau mit dieser Frage wurden die Schüler und Schülerinnen der 12.Stufe zu Beginn des Crashkurses konfrontiert. 
Der Crashkurs ist bereits eine “Tradition” an unserer Schule und findet jedes Jahr für den 12.Jahrgang statt. Er soll die Schüler und Schülerinnen im Bereich des Straßenverkehrs sensibilisieren. 
Hierzu wurden viele Gäste eingeladen, die von Unfällen aus ihrer Sicht berichteten, welche wirklich passiert sind. Es kamen: ein Feuerwehrmann, ein Notfallsanaitäter, Polizisten, ein Notfallseelsorger und eine betroffene Mutter. Durch deren Berichte wurden die Schüler und Schülerinnen besonders eins: Abgeschreckt! Besonders eindringlich war der Bericht der betroffenen Mutter, die ihren Sohn, Schüler unserer Schule, durch einen Autounfall in Spitze verlor. Viele Schüler und Schülerinnen waren davon besonders betroffen, so dass Tränen keine Seltenheit waren. An der Reaktion der Schüler und Schülerinnen, konnte man also sofort die Wirkung des Crashkurses sehen. 

Nun erhaltet ihr einige Eindrücke durch Teilnehmer des Crashkurses: 

“ Der Crashkurs war eine sehr tiefgründige und emotionale Erfahrung” 
“ Es war ein interessanter Vortrag, der einem die Augen geöffnet hat.” 
“Der Crashkurs hat mich zum Nachdenken gebracht” 
“Ich probiere nun vorsichtiger im Straßenverkehr zu sein” 
“Wir sollten uns bewusst sein, das jedes Kreuz am Straßenrand ein Menschenleben kostete und ein tragischer Unfall war” 

Fahrt vorsichtig!

Hintergründe zum "Crash Kurs NRW": In Nordrhein-Westfalen ereignen sich pro Jahr 550000 Verkehrsunfälle. Über 600 Menschen werden dabei pro Jahr getötet. Der Anteil von jugendlichen Verkehrsteilnehmern bei den Verursachern von schweren Unfällen ist überproportional hoch. Das ist alarmierend und inakzeptabel. Überhöhte Geschwindigkeit, das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, der Konsum von Alkohol und Drogen: Das sind in über 50 Prozent aller Fälle die Ursachen, warum Menschen im Straßenverkehr zu Tode kommen oder schwer verletzt werden. Die Polizei geht gemeinsam mit ihren Partnern beim „Crash Kurs NRW“ neue Wege. Bei den Veranstaltungen in Schulen stehen die Emotionen im Vordergrund. Ziel ist es, bei den jungen Teilnehmern ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und eine dauerhafte, positive Verhaltensänderungen zu bewirken.Polizisten, Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Notärzte, Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige berichten von ihren Erfahrungen. Sie erzählen, was sie erlebt haben, wie sie sich gefühlt haben und welche Belastungen durch einen Unfall entstehen können. Die Akteure verdeutlichen aber auch schonungslos ihre eigenen Grenzen. Es wird vermittelt, dass Verkehrsunfälle in den meisten Fällen passieren, weil die Fahrer Regeln missachten. Das heißt auch, dass man etwas dagegen tun kann. Den Schülern wird vor Augen geführt, dass sie Verantwortung tragen, wenn sie sich im Straßenverkehr bewegen. Dies gilt nicht nur für den Fahrer, sondern auch für diejenigen, die sich zu ihm ins Auto setzen. Alle tragen Verantwortung für sich selbst und Andere
Crash Kurs NRW macht den Zuschauern eindringlich klar, dass innerhalb weniger Sekunden alle Lebensträume zerplatzen können. Damit dies nicht geschieht, sollen die Jugendlichen aufgerüttelt werden und die Überzeugung verinnerlichen: Das Leben ist viel zu wertvoll, als das man es durch eine risikoreiche Fahrweise aufs Spiel setzen sollte. Weniger Jugendliche Verkehrsopfer sind der Erfolg, auf den Crash Kurs abzielt.

Ein Bericht von Lars Romeijn

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