Podiumsdiskussion zum Lutherjahr an der GSK

Am 7.09.2017 fand in der 3./4. Stunde ein weiteres großes Event für unsere Schule in der Aula statt. Passend zum Lutherjahr wurden in unsere Schule Gäste eingeladen, die über Luthers Bibelübersetzung und den heutigen Bezug zu Luther diskutierten und unsere heutigen Errungenschaften ausgehend von diesem Ereignis erläuterten. 

Eingeladen waren sowohl die beiden Ortspfarrer Fischer (kath.) und Knapp (evan.) als auch Vertreter politischer Parteien. Darunter befanden sich Rainer Deppe (CDU), Herrmann Küsgen (FDP), Andrea Asch (Grüne) und Herr Meißner aus dem Evangelischen Arbeitskreis der CDU/CSU. Nikolaus Kleine, der eingeladene Vertreter der SPD, war leider ohne Rückmeldung nicht erschienen. Geleitet wurde die Veranstaltung von unserer Moderatoren Katharina Urban und Linus Hartz mit der Unterstützung von Herrn Menebröker und Frau Kivilip.



Doch eine eigentliche Diskussion gab es erst im zweiten Teil, denn zunächst startete man mit einer Präsentation bzw. einem Vortrag von Herrn Meißner, welcher circa 50 Minuten über die Reformation sprach. Dabei konnte er aus eigener Erfahrung berichten, denn er selber ist Pfarrer und Religionslehrer und engagiert sich seit 15 Jahren in der Politik. Für ihn bedeutet die Reformation nicht nur eine Veränderung der Denkweise, sondern sie erschuf auch ein komplett neues Weltbild und diente als Auslöser einer Freiheitsbewegung. Luthers Übersetzung diene zudem als Ausgangspunkt unserer heutigen deutschen Literatur. In der Reformationsbewegung wurde gleich zu Beginn das Bild eingeprägt, dass ein jeder Mensch den gleichen Wert und Würde besitze.

Nach seinem ausführlichen Vortrag ging es nun in die Diskussion über, die in mehrere Themenblöcke unterteilt wurde. Dabei begannen alle Gäste mit ihrem eigenen Bezug zu Luther, welcher sich oftmals ähnelte, denn ein jeder kam in seiner Vergangenheit mit dem Namen Martin Luther oder dem Begriff Reformation in Kontakt und ließ sich davon prägen. Infolgedessen ging es in den nächsten Themenblock über, in dem nun über Luthers wichtigstes Gut diskutiert wurde, wobei auch größtenteils dieselben Ergebnisse zustande kamen, welche auch Herr Meißner vorher bereits erläutert hatte. 

Im nächsten Themenblock begann dann ein aktueller Themenbezug zu Luthers Reformation und wieso diese nach 500 Jahren immer noch so bedeutsam ist. Im letzten Themenblock ging es schlussendlich um Thesen, die das Moderatorenteam vorher vorbereitet hatte, wobei jeder Gast eine andere These vorgelesen bekam und dazu Stellung bezog. 

Alles in allem entwickelte sich diese Diskussion leider zu einer Art Fragerunde und verlor den eigentlichen Ausgangspunkt, eine Podiums"diskussion" zu sein, etwas aus den Augen.

Ein Bericht von Adrian Bougas




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